Betrachtungen zur Konzeption des Neids bei Melanie Klein

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Abstract

Mit dem Bruch der Beziehung zu Paula Heimann konzipierte Melanie Klein den Neid als einen direkten Ausdruck des Todestriebs, als angeborenen Hass auf die nährende Brust, die sie in ihren guten Aspekten als Inbegriff mütterlicher Güte, unerschöpflicher Geduld und Groβherzigkeit wie auch der Kreativität voraussetzte. Heimann ihrerseits rückte daraufhin von kleinianischen Positionen ab, die sie zwanzig Jahre lang mit entwickelt und vertreten hatte, und revidierte insbesondere ihre Sicht der frühesten Entwicklung. Der Autor unternimmt eine kritische Betrachtung von Kleins Konzeption eines angeborenen Neids, ihrer klinischen Implikationen und deren möglichen Folgen für die Behandlung.

When the relationship with Paula Heimann broke up, envy was conceived by Melanie Klein as a direct expression of the death instinct, as an innate hatred of the feeding breast which in its good aspect she saw as the prototype of maternal goodness, of inexhaustible patience and generosity and of creativeness. Subsequently Heimann for her part dissociated from Kleinian positions which she had co-elaborated and supported for 20 years. In particular she revised her view of the earliest stages in infant development. The author offers a critical survey of Klein's conception of innate envy, its clinical implications and its potential consequences for the treatment.

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