G-DRG Version 2008: Fakten und Analysen

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Abstract

Summary

Just as in 2007, the national self-governing bodies in the German health care system successfully reached agreement on the structure and regulations of the new G-DRG version 2008. The reimbursement system was consolidated eliminating or reducing some of the classification problems of the past. The changes demonstrate the “learning capacity” of the DRG system, although problems persist with reimbursement for high-tech medicine and day clinic care. Most of the developments do not affect dermatology except small changes in the aDRG-Groups in MDC 09. A statistical comparison and analysis of almost 50,000 cases from 46 German dermatologic clinics showed that the introduction of the DRG System 2008 leads to lower cost weights. This trend has been continued from the preceding years and underlines the necessity of a careful documentation and process management.

Wie in den vergangenen Jahren ha-ben die Selbstverwaltungspartnerdie Weiterentwicklung des G-DRG-Sy-stems für das Jahr 2008 erneuteinver-nehmlich beschlossen. Hierbei wurde eine Konsolidierung des Vergütungs-systems erreicht, die einige klassifika-torische Probleme derVergangenheit löst oder zumindest abschwächt. Das “lernende System” hat sich dabei er-neut bewährt, obwohl die bekannten Probleme wie die unzureichende Ab-bildung und Vergütung der Hochlei-stungsmedizin oder die teilstationäre Versorgung weiter persistieren.

Für die Dermatologie ergeben sich kaum einschneidende Veränderun-gen im DRG-Gruppengefüge. Eine Analyse der Bewertungsrelationen der Datensätze von 46 dermatologi-schen Kliniken zeigt, dass wiederum gegenüber dem Vorjahr mit einer ge-samthaft niedrigeren Bewertung der-matologischer Fälle zu rechnen ist, dies betrifft vor allem die primären Neubildungen und Gefäß- und Ulcu-serkrankungen. Die zu erwartenden Verluste streuen innerhalb der Kliniken stark und zeigen, dass es weiter-hin von größter Wichtigkeit ist, die Prozess- und Dokumentationsqualität stetig zu optimieren.

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