Die Nutzung natürlicher Killerzellen für die Therapie des Melanoms

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Abstract

In den letzten Jahren hat die Immuntherapie wesentlichen Einfluss auf die klinische Therapie des malignen Melanoms gewonnen. Neben vielversprechenden T-Lymphozyten-basierten Ansätzen erhalten natürliche Killerzellen (NK-Zellen) zunehmende Aufmerksamkeit als Antitumor-Effektor-Zellen. HLA-Klasse-I-Moleküle inhibieren die Aktivierung von NK-Zellen, so dass diese präferentiell Tumorzellen angreifen, die HLA-Klasse-I-Moleküle in nur geringem Maß exprimieren. Der teilweise oder vollständige Verlust der HLA-Klasse-I-Expression ist ein häufiges Ereignis bei der Melanomentstehung. Gleichzeitig werden bei der malignen Transformation NK-Zell-Rezeptor-aktivierende Liganden induziert. Daher werden Melanomzellen durch NK-Zellen zumindest in vitro erkannt und lysiert. In vivo haben Melanome jedoch umfassende Strategien entwickelt, um dem durch NK-Zellen vermittelten Angriff zu entgehen. Eine Vielzahl neuartiger Ansätze zielt darauf ab, NK-Zellen zu nutzen, um Melanompatienten wirksam zu therapieren und den bestehenden “Escape-Mechanismen” der Tumorzellen entgegenzuwirken. Dieser Übersichtsartikel fasst die aktuellen Fortschritte auf diesem Gebiet zusammen.

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