Oral terbinafine in tinea capitis in childrenOrale Terbinafin-Behandlung der kindlichen Tinea capitis


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Abstract

Summary.Tinea capitis is a disease that frequently affects children. In most cases systemic antimycotic treatment is necessary. Griseofulvin is still the drug of choice, but requires prolonged periods of treatment (several months). To estimate the efficiency and tolerability of terbinafine for treatment of tinea capitis in children, four patients (aged 3-9 years) with tinea capitis proven by culture were treated with terbinafine at a dose of 125 mg a day for different periods (4-10 weeks). Isolates were subjected to minimal inhibitory concentration testing against terbinafine and griseofulvin. In all four cases terbinafine treatment resulted in complete remission. The clinical response was accompanied by negative culture results on follow-up. Terbinafine was well tolerated in each case. Determination of the minimal inhibitory concentration confirmed the excellent in vitro activity of terbinafine against dermatophytes. Controlled studies involving a larger number of children are necessary to answer questions concerning dose and duration of terbinafine treatment as well as the frequency and severity of drug-related side-effects.Zusammenfassung.Tinea capitis ist eine bevorzugt im Kindesalter auftretende Erkrankung, die in der Regel lediglich durch eine systemisch geführte antimykotische Behandlung zur Abheilung gebracht werden kann. Im Kindesalter wird Griseofulvin bislang als Mittel der Wahl eingesetzt, obgleich aufgrund der fungistatischen Wirkung von Griseofulvin die Einnahme über einen langen Zeitraum (mehrere Monate) erfolgen muß. Um die Wirksamkeit und Verträglichkeit und Toleranz von Terbinafin bei der Therapie der kindlichen Tinea capitis einzuschätzen, führten wir eine klinische Anwendungsbeobachtung durch. Vier Kinder im Alter von 3 und 9 Jahren mit kulturell gesicherter Tinea capitis wurden mit Terbinafin in der Dosierung von 125 mg täglich über unterschiedlich lange Zeiträume (4 Wochen bis 10 Wochen) behandelt. In allen vier Fällen zeigte sich bei Therapieende ein vollständiges Fehlen von Entzündungszeichen sowie im weiteren Nachbeobachtungszeitraum eine vollständige Abheilung bei negativen Kontrollen in der Dermatophytenkultur. Terbinafin wurde problemlos vertragen. Die Bestimmung der minimalen Hemmkonzentrationen konnte die bekannte gute in vitro-Empfindlichkeit der isolierten Erreger gegenüber Terbinafin bestätigen. Für die Zukunft ist die Durchführung kontrollierter klinischer Studien unter Einschluß höherer Patientenzahlen zu fordern, um Fragen nach Dosis und Therapiedauer sowie nach Häufigkeit und Qualität möglicher Nabenwirkungen beantworten zu können.

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