Pregnancy after Successful Cancer Treatment: What Needs to Be Considered?

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Abstract

Over the last decade, advances in oncology led to improved treatment results and increasing numbers of long-term cancer survivors. Fulfilling the desire to have children is important for many patients after cancer treatment. Consequently, oncologists, gynecologists and obstetricians are seeing more patients who wish to conceive after treatment. The necessary prerequisites that should be considered when supporting a planned pregnancy after cancer treatment are discussed in this article. The possible consequences of chemotherapy and radiotherapy on the course of pregnancy and the health of the offspring, as well as the interactions between cancer and pregnancy, are reviewed with the focus on childhood cancer, malignant lymphomas, and breast cancer. Despite chemo- or radiotherapy, neither the teratogenic risk nor the risk of adventitious cancers appears to be increased for the offspring of cancer survivors. However, there is a slightly higher risk of miscarriage after chemotherapy. In case of radiation to the uterus, there is a higher risk of premature birth, intrauterine growth retardation, and increased perinatal mortality. The effect is more pronounced after prepubertal radiation than for postpubertal radiation. The former cancer patient's desire to conceive can nevertheless be supported, given that pregnancy and birth are closely monitored.

In den letzten Jahrzehnten haben Fortschritte der onkologischen Therapieregime zum Anstieg der Langzeitüberlebenden nach Krebserkrankung geführt. Für viele Patientinnen ist nach erfolgreicher Behandlung einer Krebserkrankung die Erfüllung eines Kinderwunsches ein wesentliches Anliegen. Somit werden Onkologen, Gynäkologen und Geburtshelfer zunehmend Patientinnen behandeln, die nach abgeschlossener Behandlung eine Schwangerschaft anstreben. Im folgenden Artikel werden zunächst die notwendigen Voraussetzungen diskutiert, um eine Schwangerschaft nach onkologischer Erkrankung und Therapie empfehlen zu können. Die möglichen Folgen von Chemotherapie und Radiatio auf den Schwangerschaftsverlauf und die Gesundheit der Nachkommen sowie die wechselseitigen Interaktionen zwischen Krebserkrankung und Schwangerschaft werden erörtert. Der Schwerpunkt liegt auf Tumorerkrankungen in der Kindheit, malignen Lymphomen und Mammakarzinomen. Für die Nachkommen von Langzeitüberlebenden nach Krebserkrankung scheint trotz Chemo- oder Strahlentherapie weder das teratogene Risiko noch das Risiko für nicht erblich bedingte Krebserkrankungen erhöht zu sein. Es findet sich allerdings ein gegenüber der Normalbevölkerung höheres Fehlgeburtsrisiko nach Chemotherapie. Lag bei einer Strahlentherapie der Uterus im Strahlenfeld, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt, für eine intrauterine Retardierung des Kindes und eine erhöhte perinatale Mortalität. Der Effekt ist bei präpubertärer Bestrahlung stärker ausgeprägt als bei postpubertärer Bestrahlung. Der Kinderwunsch ehemaliger Krebspatientinnen kann unterstützt werden, eine engmaschige Überwachung der Schwangerschaft und der Geburt ist jedoch empfehlenswert.

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